#frauen_gruenden: JobDigga unterstützt Gründerinnen-Manifest

Frauen_Gründen_CeBIT

von Christiane Brandes-Visbeck

Auf der CeBIT war ich schon lange nicht mehr. Früher bei T1 New Media (Bertelsmann), als meine Online- und Mobil-Redaktion und ich noch jedes Jahr innovative Content-Formate für neue Telco-Devices entwickelt haben, war die CeBIT ein jährlicher Höhepunkt in meinem beruflichen Leben. Doch dann hatte ich die Business-IT-Messe aus den Augen verloren – bis Sanja Stankovic, Co-Gründerin der Digital Media Women (#DMW), mich dazu eingeladen hat, als frisch gebackene #DMW-Quartiersleiterin und Gründerin in spe dabei zu sein, wenn die Initiative “Frauen gründen” ihr Gründerinnen-Manifest für Deutschland und Europa auf der CeBIT an die Politik überreicht.

Gespannt verfolgte ich die Messe-Berichterstattung im Vorfeld. Viele lästerten über die alte Tante CeBIT, doch mir gefällt, dass in diesem Jahr Innovation und Start-ups thematisch im Mittelpunkt stehen.

Politikerinnen unterstützen Gründerinnen

Begleitet wurde diese politisch wichtige Aktion von Brigitte Zypries, der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die sich mit großer Energie für die Start-up-Szene einsetzt. Und von Gesche Joost, die von allen Politikerinnen, die ich kenne, am engagiertesten für die Digitalwirtschaft eintritt.

Berufswünsche im Kindergarten wecken

Christiane Brandes-Visbeck stellt JobDigga auf der CeBIT vor

Christiane Brandes-Visbeck stellt JobDigga vor. Foto: Vivi Dimitriadou

Bevor das Manifest übergeben wurde, durften drei Gründerinnen von ihren Start-ups berichten. Super, dass ich mit JobDigga dabei sein durfte. 

Und wie so oft, wenn ich von JobDigga spreche, flogen uns auch auf der CeBIT die Herzen aller Mütter, Tanten, Erzieher und Ausbilder von Teenagern zu. Interessant war die Frage einer Zuhörerin, wie wir es als noch nicht gegründetes Team schaffen, selbst gesetzte Termine einzuhalten. Voller Stolz konnte ich von den professionellen Mitstreitern erzählen, für die es selbstverständlich ist, einmal gemachte Zusagen einzuhalten. Danke dafür, liebes JobDigga-Team!

Eine Gründerin, die mit einer Software maßgeschneiderte Holzmöbel konfiguriert und bauen lässt, fragte nach, ob die JobDigga-App auch für kleine Handwerksbetriebe geeignet sein wird. Diese haben es ja bekanntermaßen besonders schwer, gesehen zu werden und Nachwuchs zu finden. Es war schön, ihr erklären zu können, das jedes Unternehmen dabei sein kann, das einen oder mehrere Azubis sucht und Unterstützung braucht.

Bis zum Eintreffen des EU-Kommissars ging es um das wichtige Thema, wie wir mehr Frauen fürs Gründen und Coden begeistern können. Alle Anwesenden waren sich einig, dass schon im Kindergarten und in der Grundschule das Interesse für bestimmte Berufsfelder und das Digitale geweckt werden sollte. Warum nicht mehr Frauen aus der Digitalwirtschaft in Schulen einladen, die als Vorbilder von sich und ihrer Arbeit erzählen?

Women in Tech – auf nach Brüssel

Die Ergebnisse unseres Gesprächs und das Gründerinnen-Manifest, das wir noch schnell vor Ort unterschrieben haben, wurden als Höhepunkt der Veranstaltung von der Entrepreneurin und Online-Enthusiastin Andera Gadeib dem EU-Kommissar übergegeben. Gut gelaunt versprach Günter Oettinger im Gegenzug, die Gründerinnen-Initiative nach Brüssel einzuladen. 

Wir von JobDigga finden die im Gründerinnen-Manifest genannte Idee, einen Innovationsfonds für “Women in Tech” einzurichten, besonders unterstützenswert. Das Beste daran ist: Es gibt schon eine erste Initiative dazu – von erfahrenen Gründerinnen.

Ladies, viel Erfolg damit!

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Gründerwerft: Neuer Anker für Technologie-Start-ups in Hamburg

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Als auf dem diesjährigen Sommerfest der Silpion IT-Solutions verkündet wurde, dass bei der Software Allianz Hamburg (SAH) eine Gründerwerft andocken wird, schlugen die Wellen in Hamburg hoch:

Dies ist eine gute Nachricht für die Hamburger Start-up-Szene, denn innovative Projekte und technologiebasierte Gründungsvorhaben scheitern oftmals an unzureichendem IT-Know-how oder weil die Manpower fehlt. So werden Termine nicht gehalten und Budgets überzogen. Die Folge sind ungeduldige Investoren und unglückliche Gründer. Kein Wunder also, dass Hamburger Gründer und die engagierte IT-Szene die Einladungen zum Infoabend der Gründerwerft kaum erwarten konnten:

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Es geht voran im JobDigga-Land

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Von Christiane Brandes-Visbeck

Am 19. September geht’s auf zum zweiten Jury-Pitch beim Social Impact Start-Programm (SIS). Alle Start-up-Stipendiaten präsentieren vor Social Impact-Chef Norbert Kunz, Daniel Lippke vom Social Impact Lab Hamburg und weiteren Jury-Mitgliedern wie weit sie mit ihren Projekten gekommen sind. Wir freuen uns auf diesen Termin. Denn bei der Vorbereitung haben wir festgestellt, dass wir in den letzten Wochen und Monates Vieles erreicht haben. Es geht voran im JobDigga-Land!

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Pitch gewonnen! Danke an das Social Impact Lab in Hamburg

Auf dem Weg zum Social Impact Start Pitch

Donnerstag, 24 Mai, um 14 Uhr. Die Sonne scheint, es ist richtig heiß, und Verena, Kristin und ich geraten ins Schwitzen. Nicht so sehr wegen des Wetters, sondern vor Aufregung. Gleich geht’s los! Wir sind das erste von acht ausgewählten Projekten, die sich beim Social Impact Start um ein Stipendium bewerben.

Was ist das eigentlich, dieses Social Impact Start?

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Hello world, hier kommt JobDigga! Die Talentscouting-App für Kids.

Jobdigga mobil

Unser Plan

Wir von JobDigga wollen Jugendliche auf dem chilligen Sofa für erste Karriere-Aktivitäten motivieren. Und Unternehmen auf unentdeckte Talente aufmerksam machen. Es geht um Motivation. Um Challenges. Um Talententwicklung. Und um neue Bewerbungsformen.

Unser Projekt

Wir launchen eine Smartphone-App mit Quiz-Charakter. Kids spielen sich ganz entspannt durch verschiedene Levels. Jede Antwort auf eine Frage wird in einem persönlichen Job-Profil hinterlegt. So kann jeder Spieler sehen, welche Berufsfelder zu seinen Talenten, Interessen und Fähigkeiten passen. Ausgewählte Unternehmen können diese anonymisierten Profile mit ihren Stellenausschreibungen abgleichen und ausgewählte Kandidaten kontaktieren. Das ist stressfrei für Kids und für Recruiter gleichermaßen. Einfach so Win-Win.

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