Wie ich mit 16 Unternehmerin wurde

Säfte von ´Fruchtwucht´

Von Nele Finck

Als Schülerin ein eigenes Unternehmen gründen? Kein Problem! Der Verein Futurepreneur e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, bei Jugendlichen Unternehmergeist zu zünden. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet der von Kerstin Heuer gründete Verein mehrere Projekte an, in denen man „Unternehmer auf Zeit“ sein kann.
Ich habe an einem dieser Projekte teilgenommen und kann sagen:

Unternehmer sein ist gar nicht so schwer!

Das Projekt „Business for a week“ (zu Deutsch: Unternehmen für eine Woche) wird vor allem für Schulklassen angeboten, wie auch in meinem Fall. Erst werden grundlegende Brainstorm- und Ideenfindungstechniken nahegebracht, dann folgt das sogenannte „Unternehmergespräch“. Der letzte Tag ist dann der Tag, an dem alles umgesetzt wird: Das Unternehmen wird eröffnet, die Produkte werden an den Mann und die Frau gebracht.

 

Ablauf

 

Erster Tag

Am ersten Tag war ich noch ziemlich aufgeregt, da ich noch nicht wusste, was mich im Endeffekt erwarten würde. Doch nach ein paar Kennenlernspielen war die Aufregung schnell verflogen. Dann ging es auch schon richtig los, mit grundlegenden Brainstorm-Techniken. Wir fanden uns in Gruppen zusammen und sollten zum Beispiel positive Aspekte eines Flugzeugabsturzes finden. Es wurde viel gelacht, da einigen von uns natürlich die verrücktesten Sachen einfielen.

Zweiter Tag

Am zweiten Tag ging es dann weiter mit den Ideenfindungstechniken, denn: Was ist ein Unternehmen ohne eine Idee? Wir lernten, aus ungeplanten Situationen Gewinn zu ziehen. Zum Beispiel sollten wir für mehrere tausend Cola-Flaschen eine neue Verwendung finden.

Dritter Tag

Der dritte Tag entwickelte sich zu einem Highlight für mich, denn an diesem Tag fand das Unternehmergespräch statt, zu dem zwei Unternehmer aus der Gegend eingeladen worden waren. Wir bereiteten einen Tisch für Christiane Brandes-Visbeck von Ahoi Consulting und Dirk Baumann von der Firma Matzen & Timm vor, an dem wir alle Platz fanden.
Das Unternehmergespräch begann damit, dass die beiden Unternehmer sich und ihre Unternehmen und aktuelle Projekte des Unternehmens vorstellten. Christiane Brandes-Visbeck stellte uns den Prototypen der App JobDigga vor. Ich war ziemlich beeindruckt von der Idee, Jugendlichen mithilfe einer nutzerfreundlich aufgebauten App passende Berufe aufzuzeigen.
Nach der Vorstellung waren wir am Zug. Das hieß vor allem eins: fragen, fragen, fragen. Wir fragten alles, was uns in den Sinn kam. Egal ob persönliche Dinge oder Fragen zum Unternehmersein. Alles wurde gut beantwortet und zu jeder Frage wussten Christiane Brandes-Visbeck und Dirk Baumann auch noch eine kleine Geschichte oder Anekdote zu berichten. Als die beiden sich schließlich verabschiedeten, waren wir alle sehr motiviert, am nächsten Tag ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen.

Vierter Tag

Dann war der große Tag da: Der Tag, an dem das Unternehmen durchstarten sollte. Wir waren alle ein bisschen aufgeregt und legten uns bei den letzten Vorbereitungen ordentlich ins Zeug. Schließlich begaben wir uns ins nahegelegene Herold-Center, um dort unsere Ideen umzusetzen. Einen ganzen Tag lang brachten wir unsere Produkte und Dienste an die Menschen. Die unterschiedlichen Unternehmerideen wurden auch unterschiedlich gut angenommen. Dabei verdienten wir sogar etwas Geld, welches wir am Ende gerecht unter allen Gruppenmitgliedern aufteilten.

 

Meine Meinung: Mein eigenes Unternehmen hebt ab in T-10 Sekunden!

 

Ich fand das Projekt sehr erfahrungs- und abwechslungsreich. Ich habe viel gelernt und viel über das Unternehmersein gelernt. Außerdem habe ich durch das Projekt Lust bekommen, später einmal vielleicht mein eigenes Unternehmen zu gründen. „Unternehmergeist zünden“ wird dies auf der Homepage des Vereins genannt. Das hat bei mir auf jeden Fall geklappt.

„Ich bin ganz froh, dass ich da mitgemacht habe“, sagt auch Janne, eine andere Teilnehmerin des Projektes. „Es war auf jeden Fall die Erfahrung wert und hat mir neue Denkansätze gebracht.“ Da kann ich nur zustimmen. Denn ich habe während des Projekts in Richtungen gedacht, in die ich vorher nie gedacht habe.

Am besten hat mir an dem Projekt „Business for a week“ die Kreativität gefallen. Es war ein großer Gegensatz zum Schulunterricht, in dem wir immer auf sachlicher Ebene bleiben. In dieser Woche konnten wir dagegen unserer Kreativität freien Lauf lassen, je verrückter desto besser.

Das Einzige, das ich nicht so gut fand, war die Zeiteinteilung. „Ein Kritikpunkt wäre, dass wir erst sehr spät mit der Ideenfindung für das eigentliche Projekt angefangen haben. Das fand ich sehr schade, weil wir so viel zu wenig Zeit hatten, um größere Ideen zu verwirklichen.“, fasst meine Mitschülerin Janne auch meine eigenen Gedanken in Worte. Die Leiterinnen des Projekts betonten zwar, das man unter Zeitdruck besser arbeite und kreativer sei, doch ein wenig mehr Zeit hätte uns, meiner Meinung nach, nicht geschadet.

Alles in allem kann ich sagen, dass mir die Woche sehr gut gefallen hat. Es war eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag und eine tolle Möglichkeit, meine Kreativität voll auszuleben. Ich habe während der Woche viele Erfahrungen gesammelt und viel gelernt. Dank dieses Projekts bin ich schließlich auch gerade hier und schreibe diesen Text. Nach dem Unternehmergespräch bin ich nämlich auf Christiane Brandes-Visbeck zugegangen und habe mir in ihrem Unternehmen einen Praktikumsplatz für die Sommerferien gesichert.

 

Die Autorin: Nele Finck ist 16 Jahre alt und geht in die 12. Klasse der Willy-Brandt-Schule in Norderstedt. Sie absolviert gerade ein Schülerpraktikum bei Christiane Brandes-Visbeck und ihrem Unternehmen Ahoi Consulting. In ihrer Freizeit schreibt Nele gerne und hat im Rahmen ihres Praktikums diesen und noch zwei weitere Blogartikel für den AhoiBlog verfasst.
 

Fotogalerie: Business for a week

Danke an Luisa von Futurepreneur e.V. für die Fotos.

Weiter geht’s mit “3 Fragen an…”

3 Fragen an...

irkoWenn wir über JobDigga sprechen, erzählen uns Menschen gern, welche Erfahrungen sie als Schüler mit Jobtests gemacht haben. Diese Geschichten haben uns zur Rubrik “3 Fragen an…” inspiriert. Als erstes haben Diana Knodel von den Gekettes Hamburg und Oliver Rößling von 12min.me Hamburg unseren Fragebogen ausgefüllt.

Heute geht’s weiter mit Diana Schmeiser von den Mompreneurs Hamburg und Mirko Bendig, Gründer von PhantoMinds.

3 Fragen an Diana Schmeiser (#1)

Foto Diana Schmeiser

01: Diana, als du beim Arbeitsamt, auf einer Messe oder in der Schule einen Berufseignungstest ausgefüllt hast, wie lautete dein Ergebnis?

Diana: Ich weiß zumindest noch, dass die Fragen sehr einfach gestrickt waren und die Ergebnisse entsprechend unspektakulär. Ich durfte mich entscheiden zwischen Krankenschwester, Friseurin oder Hotelfachfrau (wahrscheinlich wegen des Fremdsprachenanteils).

02: Und was ist aus dir geworden? Was machst du jetzt?

Diana: Ich habe eine kaufmännische Ausbildung im Groß-und Außenhandel absolviert, später noch den  Fachwirt für Außenwirtschaft. Dies konnte ich dann viele Jahre in einem großen Konzern im pharmazeutischen Bereich (International) ausleben.

Später habe ich meine Talente anders nutzen wollen. Als Quereinsteiger ins IT-Business, habe ich das agile Projektmanagement zu meiner Leidenschaft gemacht. Nun bin ich Teil der Geschäftsführung, fühle mich in der Nähe des Kunden und mit der Verantwortung für das eigene Business sehr wohl. Vielleicht auch, weil die Herausforderung groß und spannend ist.

Mein Helfersyndrom, welches ja nun schon zu Schulzeiten (s.o.) diagnostiziert wurde, nutze ich heute mehr denn je. Als Teil des Mompreneurs Netzwerk, bin ich Veranstalterin in Hamburg und unterstütze Frauen und Müttern bei Ihren Ideen – mit eigenem Know-How und Kontakten zu vielen anderen tollen Frauen.

03: Welchen Tipp hast du für uns?

Diana: Ein Problem ist, dass Jugendliche einfach keine Vorstellung haben, was im Berufsleben möglich ist, möglich sein kann – verständlicherweise!

Gebt auch Tipps zu Messen & Firmen, die Berufsvorstellungstage haben oder Schülerpraktikanten nehmen.

Die Berufsbeschreibungen sind meist nicht ansprechend, dies besser zu gestalten stelle ich mir als große Herausforderung für JobDigga vor!

Ein Tipp für alle, die mehr über die Mompreneurs Hamburg erfahren möchten: Am kommenden Donnerstag, 09.07., treffen sich die Mütter mit eigenem Business um 10.00 Uhr im neuen Coworking Space Rockzipfel. Anmeldung hier

3 Fragen an Mirko Bendig (#2)

Foto_Mirko Bendig

01: Marko, als du beim Arbeitsamt, auf einer Messe oder in der Schule einen Berufseignungstest ausgefüllt hast, wie lautete dein Ergebnis?

Mirko: Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht mehr. Gemacht habe ich so einen Test, aber das Ergebnis habe ich mir nicht gemerkt. Von daher scheint das für mich wichtig gewesen zu sein. :-)

02: Und was ist aus dir geworden? Was machst du jetzt?

Mirko: Gründer und Geschäftsführer von PhantoMinds. Wir bieten Unternehmen an, Innovationen von unserer Community via Crowdsourcing entwickeln zu lassen.

03: Welchen Tipp hast du für uns?

Mirko: Dass der Fall in (01) nicht passiert. Dass ihr jungen Menschen helft, ihre wahren Talenten zu entdecken, die nicht durch Schule, etc. geprägt sind. Und ihr ggf. auch andere Wege als die Festanstellung aufzeigt, für die, die das interessant finden, und zu denen Unternehmersein passt.

Mehr über Mirko Bendig finden Sie auf der Website von PhantoMinds.

Wenn auch Sie unsere “3 Fragen an …” beantworten möchten, schreiben Sie einen entsprechenden Kommentar unter diesen Post oder schicken Sie uns eine E-Mail an christiane(at)jobdigga.de. Wir melden uns. Versprochen.

#frauen_gruenden: JobDigga unterstützt Gründerinnen-Manifest

Frauen_Gründen_CeBIT

von Christiane Brandes-Visbeck

Auf der CeBIT war ich schon lange nicht mehr. Früher bei T1 New Media (Bertelsmann), als meine Online- und Mobil-Redaktion und ich noch jedes Jahr innovative Content-Formate für neue Telco-Devices entwickelt haben, war die CeBIT ein jährlicher Höhepunkt in meinem beruflichen Leben. Doch dann hatte ich die Business-IT-Messe aus den Augen verloren – bis Sanja Stankovic, Co-Gründerin der Digital Media Women (#DMW), mich dazu eingeladen hat, als frisch gebackene #DMW-Quartiersleiterin und Gründerin in spe dabei zu sein, wenn die Initiative “Frauen gründen” ihr Gründerinnen-Manifest für Deutschland und Europa auf der CeBIT an die Politik überreicht.

Gespannt verfolgte ich die Messe-Berichterstattung im Vorfeld. Viele lästerten über die alte Tante CeBIT, doch mir gefällt, dass in diesem Jahr Innovation und Start-ups thematisch im Mittelpunkt stehen.

Politikerinnen unterstützen Gründerinnen

Begleitet wurde diese politisch wichtige Aktion von Brigitte Zypries, der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die sich mit großer Energie für die Start-up-Szene einsetzt. Und von Gesche Joost, die von allen Politikerinnen, die ich kenne, am engagiertesten für die Digitalwirtschaft eintritt.

Berufswünsche im Kindergarten wecken

Christiane Brandes-Visbeck stellt JobDigga auf der CeBIT vor

Christiane Brandes-Visbeck stellt JobDigga vor. Foto: Vivi Dimitriadou

Bevor das Manifest übergeben wurde, durften drei Gründerinnen von ihren Start-ups berichten. Super, dass ich mit JobDigga dabei sein durfte. 

Und wie so oft, wenn ich von JobDigga spreche, flogen uns auch auf der CeBIT die Herzen aller Mütter, Tanten, Erzieher und Ausbilder von Teenagern zu. Interessant war die Frage einer Zuhörerin, wie wir es als noch nicht gegründetes Team schaffen, selbst gesetzte Termine einzuhalten. Voller Stolz konnte ich von den professionellen Mitstreitern erzählen, für die es selbstverständlich ist, einmal gemachte Zusagen einzuhalten. Danke dafür, liebes JobDigga-Team!

Eine Gründerin, die mit einer Software maßgeschneiderte Holzmöbel konfiguriert und bauen lässt, fragte nach, ob die JobDigga-App auch für kleine Handwerksbetriebe geeignet sein wird. Diese haben es ja bekanntermaßen besonders schwer, gesehen zu werden und Nachwuchs zu finden. Es war schön, ihr erklären zu können, das jedes Unternehmen dabei sein kann, das einen oder mehrere Azubis sucht und Unterstützung braucht.

Bis zum Eintreffen des EU-Kommissars ging es um das wichtige Thema, wie wir mehr Frauen fürs Gründen und Coden begeistern können. Alle Anwesenden waren sich einig, dass schon im Kindergarten und in der Grundschule das Interesse für bestimmte Berufsfelder und das Digitale geweckt werden sollte. Warum nicht mehr Frauen aus der Digitalwirtschaft in Schulen einladen, die als Vorbilder von sich und ihrer Arbeit erzählen?

Women in Tech – auf nach Brüssel

Die Ergebnisse unseres Gesprächs und das Gründerinnen-Manifest, das wir noch schnell vor Ort unterschrieben haben, wurden als Höhepunkt der Veranstaltung von der Entrepreneurin und Online-Enthusiastin Andera Gadeib dem EU-Kommissar übergegeben. Gut gelaunt versprach Günter Oettinger im Gegenzug, die Gründerinnen-Initiative nach Brüssel einzuladen. 

Wir von JobDigga finden die im Gründerinnen-Manifest genannte Idee, einen Innovationsfonds für “Women in Tech” einzurichten, besonders unterstützenswert. Das Beste daran ist: Es gibt schon eine erste Initiative dazu – von erfahrenen Gründerinnen.

Ladies, viel Erfolg damit!

Über Frauen, die Start-ups gründen

Christiane&Kid_spielt

Aktuell ist es en vogue, Gründerinnen zu porträtieren. Überall sehen wir Filme über Female Founders, lesen Interviews über innovative It-Gründerinnen oder wir erhalten Einladungen zu Szene-Veranstaltungen, in denen – genau – supercoole Selfmade-Women zu Wort kommen.

Für JobDigga ist das ein großartiger Trend. Wir freuen uns über die Chancen, unser Projekt noch bekannter zu machen.

Startup Weekend Women Hamburg

Die erste Interview-Anfrage kam von den Veranstalterinnen des Startup Weekend Women Hamburg. Um junge Frauen zum Gründen zu motivieren, stellen sie in ihrer aktuellen Blog-Serie “Women Entrepreneurs in Focus” ganz unterschiedliche Startup-Gründerinnen aus Hamburg vor. Die Idee dahinter: zu zeigen, dass jede Frau gründen kann, wenn sie nur will, ein Business-Modell findet, beharrlich ist und über ein vernünftiges Support-Netzwerk verfügt.

Genau am Tag der öffentlichen Präsentation unseres Prototypen auf der Social Media Week veröffentlichte Sabela Garcia Cuesta ihr Interview mit JobDiggas Christiane Brandes-Visbeck. Es ist im Original auf dem Up-Blog zu lesen, einer internationalen Info-Plattform für innovative Start-ups:

Interview mit Christiane Brandes-Visbeck

Interview mit Christiane Brandes-Visbeck

Liebe Sabela, herzlichen Dank für das wunderbare Gespräch! Nach unserem Interview empfehlen wir von JobDigga allen Nachwuchs-Gründerinnen und solchen, die es werden wollen, sich für das Startup Weekend Women Hamburg vom 10. bis 12. April in den Räumen der Gründerwerft anzumelden. Los geht’s.

In nächsten Blogpost geht’s weiter mit einem Bericht über JobDigga auf der CeBIT.

JobDigga-Prototyp auf der Social Media Week Hamburg

Beim testen des JobDigga-Prototyps auf der Social Media Week Hamburg (Foto: Christiane Brandes-Visbeck)

von Christiane Brandes-Visbeck

Am Montag, dem Eröffnungstag der Social Media Week, geht es in Hamburg traditionell um Schüler und Medienkompetenz. Klar, dass wir in diesem Rahmen unseren JobDigga-Prototypen der interessierten Öffentlichkeit vorstellen wollen.

Und es hat geklappt! In letzter Minute hat Jörg alles fertig programmiert. Unser Event JobDigga: Über Kids, Jobsuche und Mobile Gaming kann beginnen:

 

Hallo, Social Media Week!

 

Es kamen Lehrer, Schüler, HR-Spezialisten und freie Journalisten, um mehr über JobDigga zu erfahren:

 

Nach dieser kurzen Einführung hatten alle Anwesenden die Chance, sich selbst mit den Funktionen des Prototyps vertraut zu machen.

 

Mein Dank geht an …

  • Jörg J. Jäger, Kristin Oldenburg, Ernst Roidl und Ernst Wacker für die tolle Zusammenarbeit
  • die Veranstalter der Social Media Week, insbesondere Inken Arntzen
  • alle Teilnehmer des #smwjobdigga-Workshops, insbesondere an Katja Brückl-Bergner für’s Twittern und an Allen, Jack und Lennard.

Hallo, Beta-Test-Phase, wir kommen!   

Die Idee von JobDigga

Für alle, die noch nicht so richtig verstanden haben, worum es bei JobDigga überhaupt geht, hat Katja noch einmal mein Soundcloud-Interview mit Dr. Claudia Heydolph von Crossemdia.info getwittert:

Interview: Was ist an JobDigga crossmedial?

Crossmedial Interview

Von Christiane Brandes-Visbeck

Dr. Claudia Heydolph von crossmedial.info habe ich 2013 auf dem TV Hackday in München kennengelernt. Eigentlich haben wir beide an unterschiedlichen Hacks gearbeitet, doch am zweiten Tag haben wir Claudia gewissermassen für unsere Crew annektiert. Unser Hack drehte sich damals um den JobDigga-Vorgänger ambitiousTV, eine transmediale Karriereshow für Kids, die nicht wissen, was sie werden wollen.

Heute haben wir uns für ein Interview über JobDigga verabredet. Claudia interessiert die Frage “Was ist an JobDigga crossmedial?” Wenn euch das auch interessiert, hört doch mal rein:

(Foto: Sina Gritzuhn)

Danke, liebe Claudia, für das wunderbare Interview!

Neu auf JobDigga: “3 Fragen an …”

3 Fragen an...

Viele Menschen, die von JobDigga hören, erzählen uns sofort, wie das damals bei ihnen war, als sie noch nicht wussten, was sie werden sollten. Wir haben erstaunliche Geschichten gehört und finden, ihr solltet sie kennen. Also veröffentlichen wir die schönsten Erlebnisse rund um Berufswahl und Karrieretests in unregelmäßigen Abständen hier auf JobDigga.

Vorhang auf für unsere neue Serie “3 Fragen an …”!

Heute starten wir mit Diana Knodel von App Camps (#1) und mit Oliver Rößling von Absolute Software (#2).

3 Fragen an Diana Knodel (#1)

Diana Knodel von appcamps

Diana Knodel von App Camps

01: Diana, als du beim Arbeitsamt, auf einer Messe oder in der Schule einen Berufseignungstest ausgefüllt hast, wie lautete dein Ergebnis?

Diana: Ich hatte viele Interessen, aber keine klare Präferenz. Ein Vorschlag war auf alle Fälle Industriedesign. Eine Mischung aus Design, Technik und Produktentwicklung.

02: Und was ist aus dir geworden? Was machst du jetzt?

Diana: Studiert habe ich Medieninformatik. Ich konnte Psychologie als Schwerpunkt wählen. Das fand ich super. Und Produkte entwickle ich jetzt auch: Digitale Produkte!

Ich habe CyberMentor mitbegründet und hierfür eine E-Mentoring-Plattform entworfen und entwickelt. Hierüber wurden mittlerweile mehrere tausend Mentees von großartigen Mentorinnen betreut.

Jetzt arbeite ich bei XING als Product Owner und bin dort verantwortlich für die API. Das ist die Schnittstelle für die eigenen XING-Apps und Anwendungen anderer Entwickler, die für XING tolle Anwendungen und Produkte entwickeln.

Neben meinem Teilzeitjob bei XING baue ich gerade App Camps auf. Mit App Camps wollen wir Schüler für Programmierung begeistern. Wir entwickeln auch hier ein Produkt, um Lehrkräften bei der Organisation von Programmierworkshops zu helfen. Lehrer bekommen Unterlagen und Unterstützung von uns und können Schülern aktuelle Technologien praxisnah vermitteln. In den Workshops vermitteln wir nicht nur theoretische Konzepte, sondern Grundlagen mit dem Ziel, dass Schüler eigene Ideen und eigene Produkte umsetzen können.

Produktentwicklung spielt in meinem Leben tatsächlich eine wichtige Rolle. Das macht mir sehr viel Spaß, und man kann viele Menschen erreichen.

03: Welchen Tipp hast du für uns?

Für Jugendliche habe ich den Tipp, einfach mal in verschiedene Bereiche und Berufe reinzuschnuppern, um herauszufinden, was man mag und was man vielleicht weniger mag. Heutzutage gibt es mobile und im Internet so viele tolle Angebote, um sich zu informieren. Nutzt das – das ist wirklich viel wert!

App Camps veranstaltet am nächsten Samstag, 13.12., von 11 bis 12.30  Uhr im betahaus eine “Hour of Code” (eine Stunde mit Programmieren) für alle Kids und Jugendlichen, die schon immer mal eine eigene App programmieren wollten. Anmeldung hier

3 Fragen an Oliver Rößling (#2)

Oliver Rößling von Absolute Software

Oliver Rößling von Absolute Software

01: Oliver, als du beim Arbeitsamt, auf einer Messe oder in der Schule einen Berufseignungstest ausgefüllt hast, wie lautete dein Ergebnis?

Oliver: In der 10. Klasse hatte ich das Vergnügen, an einem Berufsberatungsgespräch teilnehmen zu dürfen. Der kompetente Beamte hatte mir seinerzeit ans Herz gelegt, einen Handwerksberuf zu erlernen und ggf. später einen Meisterbrief zu machen.

Auf einer Berufsmesse einige Jahre später und zeitgleich von einigen Lehrkräften wurde mir nach Vorlage meines Zeugnisses dann wärmstens ein Physikstudium ans Herz gelegt, welches ich zugunsten eines BWL-Studiums nie antrat.

02: Und was ist aus dir geworden? Was machst du jetzt?

Oliver: Ich leite eine Hamburger IT-Firma auf dem Jungfernstieg, arbeite in zwei Inkubatoren, berate diverse Firmen zum Überthema “Innovation” und habe verschiedene Start-ups mitgegründet.

03: Welchen Tipp hast du für uns?

Oliver: Wichtig ist es herauszufinden, wo wie wirklichen Interessen der Kids liegen, um sie schon früh in die richtige Richtung zu lenken. Hierfür kann ein kluger Matching-Algorithmus sicherlich sinnvoll sein. Doch muss dieser Algorithmus mit der Zeit auch besser bzw. treffsicherer werden, indem gewonnene Erkenntnisse und zusätzliche Variablen Berücksichtigung finden.

Oliver veranstaltet zahlreiche meetups für Entwickler, Gründer und Kreative in Hamburg, u. a. das Experten- und Networking-Event 12minutes.me 

 

Wenn auch ihr unsere “3 Fragen an …” beantworten möchtet, schreibt einen entsprechenden Kommentar unter diesen Post oder schickt uns eine E-Mail an christiane(at)jobdigga.de. Wir melden uns. Versprochen.

Gründerwerft: Neuer Anker für Technologie-Start-ups in Hamburg

Gruenderwerft_Infoabend_Teaser2 (1)

Als auf dem diesjährigen Sommerfest der Silpion IT-Solutions verkündet wurde, dass bei der Software Allianz Hamburg (SAH) eine Gründerwerft andocken wird, schlugen die Wellen in Hamburg hoch:

Dies ist eine gute Nachricht für die Hamburger Start-up-Szene, denn innovative Projekte und technologiebasierte Gründungsvorhaben scheitern oftmals an unzureichendem IT-Know-how oder weil die Manpower fehlt. So werden Termine nicht gehalten und Budgets überzogen. Die Folge sind ungeduldige Investoren und unglückliche Gründer. Kein Wunder also, dass Hamburger Gründer und die engagierte IT-Szene die Einladungen zum Infoabend der Gründerwerft kaum erwarten konnten:

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Social Impact: Zukünftigen Entrepreneuren “neue Türen geöffnet”

HH Entreprneuship Meetup

Von Christiane Brandes-Visbeck

Kennt ihr das Hamburg Entrepreneurship Meetup des US-Generalkonsulats? Dahinter verbergen sich wöchentliche Treffen für aktuelle oder zukünftige Entrepreneure. Anlass für diese Meetups bietet der englischsprachige Online-Kurs „How to Build a Startup” von Steve Blank, der als MOOC (Massive Open Online Course) angeboten wird und von jedermann kostenfrei verfolgt werden kann. Bei den Meetups lernen die Teilnehmer zur praktischen Vertiefung der virtuellen Lektionen unterschiedliche Inkubatoren, Organisationen und Start-ups in Hamburg kennen. Diese sechs Treffen veranstaltet Matthias Schmittmann, der gerade sehr erfolgreich bentekk gründet, ein Start-up für mobile Gasmessung.

Hamburger Entrepreneurship Meetup goes social

“Alle, die sich für zeitgemäßes Unternehmertum interessieren, sind bei unseren Treffen herzlich willkommen. Vor allem diejenigen, die bereits eine Idee haben, aber noch nicht viel mehr wissen“, erklärt Organisator Matthias. „Es ist eine tolle Gelegenheit, einander kennenzulernen und sein eigenes Netzwerk zu erweitern. Man lernt mehr über die spannenden Ideen anderer und kann gleichzeitig neue Impulse für die Verbesserung des eigenen Projekts erhalten.“

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Endspurt Phase 1: Auf geht’s!

2014-11-07 13.21.16

Von Christiane Brandes-Visbeck

Wer JobDigga über die letzten Monate hinweg beobachtet hat, mag sich gefragt haben, ob wir ein echtes Start-up sind oder ein Projekt mit entrepreneurialen Zügen.

‘Start-up’ oder ‘Entrepreneuriales Projekt’?

Unter einem “echten Start-up” verstehe ich Vorhaben, in denen zwei bis drei inspirierte Whiz Kids sich Tag und Nacht in eine Garage einsperren und erst dann wieder herauskommen, wenn sie ein MVP (Minimal Viable Product), also so eine Art reduzierten Prototyp gecoded haben, der von engagierten Usern getestet wird, bis er funktioniert. Erst so ein MVP überzeugt Venture Capitalgeber davon, dass es sich lohnt, in das Projekt zu investieren, weil es das Zeug zu einer echten Innovation hat. “Projekt mit entrepreneurialen Zügen” nenne ich diesen Zwitter von Gründungsvorhaben, das sich einerseits in der Start-up-Welt bewegt, also in der frühen Phase mit wenig oder gar keinem Funding zurechtkommen muss, aber von der Anlage eher wie ein professionelles Großprojekt durchdacht und konzipiert ist. JobDigga gehört in diese Kategorie. Wir haben einen Plan, wir sind gut vernetzt und kennen uns mit Projektentwicklung und Gründungsvorhaben aus. Und, genau wie ein Start-up, investieren wir Zeit und Herzblut in die frühe Phase, weil wir uns sicher sind, dass JobDigga fliegen wird.

Ob Start-up oder Entrepreneuriales Projekt – für uns gilt, was Jake Mitchell sagt: A prototype is worth a thousand meetings.

Produktentwicklung gestartet

Also haben wir zum Sehen gespielt, unser Kick-off-Meeting für das Prototyping auf zwei Stunden begrenzt und in dieser Woche mit der praktischen Produktentwicklung losgelegt. Unser Ziel: bis zur Karrieremesse für Schüler im Februar ein MVP fertiggestellt zu haben, auf dem Kids erste Missionen spielen und Recruiter unser innovatives Profilmatching erleben können.

Jörg Jánosch Jäger, der erst vor kurzer Zeit an Board gekommen ist, wird unser MVP mit Filemaker programmieren. Damit bleiben wir in der Weiterentwicklung agil, können unsere Arbeit jederzeit in IOs-Umgebungen testen. Weiterlesen…